Saeco Incanto HD8917/01 – für perfekten Genuss

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Als eine von 60 Testern darf ich über das Testportal www.mensbrands.de die Saeco HD8917/01 Incanto Kaffeevollautomat mit Integriertem Milchsystem & AquaClean in Edelstahl testen, dazu habe ich ein Pfand von 350,-€ hinterlegen müssen. Behalte ich sie, ist das mein Vorzugspreis.

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Mein Testpaket:

1 x Saeco Incanto Kaffeevollautomat
1 x Kaffeebohnen
1 x AquaClean Filter
1 x Saeco Service Kit
1 x Saeco Reiniger für Milchkreislauf
1 x Saeco Kaffeefettlöser-Tabletten
1 x Broschüre AquaClean
1 x Broschüre Pflegetipps
1 x Broschüre Milchschaumgetränke
2 x Latte-Macchiato Glas
1 x Testerbroschüre
1 x Anschreiben
2 x Zeitschrift Playboy

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Im Lieferumfang befindet sich

  • Gerät  
  • Netzkabel
  • Wasserfilter
  • Reinigungspinsel
  • Schmierfett
  • ein Pulverlöffel – der auch als Werkzeug zur Einstellung des Mahlgrades dient
  • der externe Milchbehälter 
  • ein Teststäbchen für die Wasserhärte
  • Bedienungsanleitung – in mehreren Sprachen
  • die Garantiebedingung

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Die Lieferung erfolgt am darauffolgenden Tag, sehr gut verpackt kam der Kaffeevollautomat bei uns zuhause an, klar wurde er sofort ausgepackt, alle losen Teile sind zum Schutz in Folie verpackt, die Maschine selbst auch, zudem waren zu öffnende Teile mit einem Klebestreifen verklebt, diese ließen sie sehr gut und ohne Rückstände entfernen. Was sofort auffällt, das sie nur einen kurzen Weg zur Steckdose hat, das Kabel ist mit ca 70 cm für mich viel zu kurz um sie dahin zu stellen, wo ich sie gerne hätte.

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Die erste Reaktion ist einfach nur WOW, die Maschine macht einen sehr guten, robusten Eindruck, sie besteht aus Edelstahl abgesetzt mit pflegeleichtem schwarzem Kunststoff. Die Front ist in Edelstahl, die Bedienelemente fügen sich sehr gut in das Design ein, sie sind übersichtlich und einfach zu bedienen. Das Gerät ist mit den Maßen  B x H x T – 22 x 33 x 42 cm schlank und passt sehr gut auf der Arbeitsplatte der Küche, nach oben braucht man ca 20cm, um den Wassertank heraus zunehmen und um Kaffeebohnen nachgeben zu können. Zur Belüftung braucht sie etwa 15cm, sie sollte frei stehen und nicht an einer Wand, da beim Brühen etwas heißer Dampf entweicht.

Vor dem ersten Gebrauch, muss sie nach Anleitung gereinigt und entlüftet werden, das geht schnell und fast von allein, der Wasserfilter muss für einige Zeit in einem hohen Behälter unter Wasser getaucht werden, damit die Luft entweicht, danach wird er einfach in der Wasserbehälter eingesetzt.

Das Bedienen ist einfach, um das Menü zu kennen und verschiedene Programme oder die Wassertemperatur und Menge einzustellen, sollte man zwingend die Bedienungsanleitung lesen. Diese ist sehr ausführlich und leicht verständlich. Das Grundprogram besteht  aus Espresso, Espresso Lungo, Cappuccino und Latte Macchiato, diese sind voreingestellt und können sofort genutzt werden. Weitere Auswahlmöglichkeiten sind heiße Milch mit Schaum und heißes Wasser, was ich vermisse ist die Möglichkeit 2 verschiedene Heißgetränke gleichzeitig machen zu können. Um die Wassermenge einzustellen, hält man den dafür ausgewählten Button so lange gedrückt bis die gewollte Menge an Wasser – Kaffee in der Tasse ist. Die Stärke wird über den Aroma Strength eingestellt, durch mehrmaliges drücken, erhöht sich die Stärke. Der Mahlgrad kann in 5 verschiedenen Möglichkeiten eingestellt werden, dazu verwendet man das Werkzeug, das sich am Ende des Kaffeelöffels befindet.

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Man kann auch mit gemahlenem Kaffee arbeiten, dazu gibt man das Pulver mit dem Meßlöffel in die Öffnung des Pulverfachs das sich in der Mitte des Bohnenbehälters befindet, ich finde allerdings, wenn ich einen Vollautomaten habe, dann mache ich meinen Kaffee mit Bohnen, die dieser frisch mahlt.

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Die Höhe des Kaffeegebers kann variiert werden, allerdings finde ich das er für eine Espresso-Tasse nicht tief genug ausgezogen werden kann, eine Klassische Espresso-Tasse hat eine Höhe von ca 4 cm der Auszug geht aber nur bis auf 11 cm tief, so das der Abstand zur Tasse viel zu weit ist, das Problem dabei ist, das es ziemlich spritzt und das der Espresso auf dem Weg in die Tasse schon beginnt abzukühlen. Der Geschmack und das Aussehen sind aber fantastisch, die Optik genau so wie man es aus der Bar in Italien kennt, mit einer feinen Cremigkeit und leichtem Schaum. Ich stelle jetzt immer eine umgedrehte Tasse und die Espresso-Tasse, damit dies etwas höher steht.

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Heißgetränke mit Milch gelingen ebenfalls perfekt, dafür wird der Milchbehälter einfach in die Öffnung des Heiß-Wassergebers gesteckt und mit Milch gefüllt, den Rest erledigt die Saeco auf Knopfdruck. Nach jeder Ausgabe von Milch-Schaum, reinigt die Maschine die Milchdüse. Ich finde die Position der Milchdüse etwas ungünstig, man muss aufpassen, das die Tasse oder das Glas direkt unter der Düse für die Milch und  der des Kaffee`s steht, sonst geht es daneben.

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Lässt man die Maschine im Standby, dann spült sie automatisch in regelmäßigem Abstand die Kaffeedüsen, es sollte also immer eine Tasse oder ein Auffangbehälter darunter stehen, sonst läuft das Wasser in die Ablaufschale und man ist gezwungen diese öfter zu reinigen. Sehr gut gefällt mir, das der Kaffee vorgebrüht wird, die Kaffee-Pulverpellets sind fest gepresst, sie enthalten keine Feuchtigkeit mehr, das garantiert vollen Kaffeegenuss und der Behälter lässt sich ganz leicht reinigen.

Die Maschine zeigt an, wenn der Behälter voll ist, die Menge des Schmutzwassers wird mit einem Schwimmer auf der Tassenablage angezeigt, ein roter Nippel steigt mit dem Wasser in der Auffangschale, diese ist leicht herauszunehmen und schnell wieder einsetzen. Der Zeitpunkt zum Entkalken, wird im Display angezeigt, die Incanto HD8917/01 hat ein automatisches Entkalkungs-Programm. Die Brühgruppe sollte einmal im Monat unter fließendem Wasser gespült werden und wenn nötig etwas gefettet werden. Das Entfernen der Brühgruppe geht einfach und sie ist schnell wieder eingesetzt. Den Milchbehälter reinige ich einmal am Tag, da gerade Milch schnell verdirbt, die Düse und der Behälter lassen sich gut auseinander nehmen, spülen und wieder zusammensetzen.

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Mein Fazit zur Saeco Incanto HD8917/01

Optisch und technisch ist sie sehr gut, die Kaffee- und Heißgetränke schmecken fantastisch, ein Nachteil, der Milchkonsum ist riesig gewachsen, der Vorteil, Milch- und Milchschaum bereite ich mit laktosefreier Milch zu und er wird perfekt. Das Display ist gut einsehbar, das Menü schnell im Kopf, eine Kurze Einleitung an meine Kinder reichte aus, das sie sich ihre Getränke selbst machen können. Klar hat die Maschine auch ein paar Nachteilpunkte, aber der Genuss macht diese wieder wett. Schade finde ich auf, das die Abstellfläche für die Tassen zu schnell verkratzt, auch bei äußerster Vorsicht, ist das nicht vermeidbar, sie sehen nicht sehr schön aus und werten die Maschine ab.

Dennoch gebe sehr gerne eine Empfehlung, der Preis liegt zur Zeit bei 649,-€, im Vergleich zu anderen gleichwertigen Geräten ist sie immer noch günstig.

Ihr bekommt sie HIER

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Pro und Kontra im Überblick:

+ sehr gute Optik

+ hochwertige Verarbeitung

+ leichte Bedienung

+ sehr gute Ergebnisse

+ perfekter Milchschaum

+ leichte Reinigung

+ gutes Preis-Leistungsverhältnis

Kontra:

– Kabellänge

– Höhe der Kaffeedüse

– leichtes Spritzen bei der Milchabgabe

– schnelles zerkratzen der Abstellfläche für die Tassen

 

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Nachtrag:
Der Milchbehälter und die dazu gehörigen Teile habe ich jeden Tag gründlich gereinigt, zu mindest dachte ich das!
Ich habe das Pulver zur Reinigung des Milchbehälters :
Saeco „Milk Circuit Cleaner“
verwendet und die Teile auch über Nacht im Reiniger stehen lassen, weil ich gerade bei Milch etwas vorsichtig bin.
Als der Milchschaum dann etwas bitter wurde, habe ich versucht den oberen Teil des Milchspenders auseinander zu bauen, leider ist dieser mit Sternschrauben verschlossen und sollte eigentlich nicht selbst geöffnet werden, zudem braucht man diesen Sternschrauber.
Ich habe es dennoch geöffnet und fand geronnene Milch darunter, Ekel pur, jetzt mache ich keinen Milchschaum mehr mit dem Automat.
SCHADE!!!

2 Replies to “Saeco Incanto HD8917/01 – für perfekten Genuss”

  1. Der Vollautomat sieht schick aus und dein Bericht lässt es mich noch bedauern, nicht ausgewählt worden zu sein 😉 Jedenfalls ist diese Maschine bis auf die kleinen Mankos wirklich perfekt!

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